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Rückläufiges Wörterbuch
des Deutschen
Neuerungen sind Chance und Risiko zugleich. Der Rückgriff auf ein Qualitätsmanagementsystem – oder eine Kombination von Qualitätssystemen – dient der Institution da, wo Veränderungsprozesse eher unvorhergesehen, komplex und mit knappen Pesonal-, Zeit- und Finanzbudgets vor sich gehen. Das Qualitätssystem verhilft dazu, dass sich strukturierende und reglementierende Vorgänge in Verträglichkeit mit den Ressorucen definieren und umsetzen lassen.

Für die Institution ist das Qualitätssystem Instrument zur wiederholten Selbsteinschätzung und zum Erreichen der eigenen Qualitätsansprüche in der Veränderung. Jede Institution richtet ihr spezifisches Qualitätssystem ein. Anerkannte Modelle wie ISO, EFQM oder Branchenlösungen wie QAP, 2Q u.a. liefern dafür wertvolle Eckpunkte. Der Unterschied vom Modell zum spezifischen, gelebten Qualitätssystem in einer Institution entspricht etwa dem zwischen Plan und dem fertig erstellten, als belebt in Betrieb genommenen Bauwerk. Um beim Bauwerk zu bleiben: Neuerungen führen meist im Laufe der Zeiten zu Anbauten, Überlagerungen, neuen Verhaltensweisen und Haltungen, Ausserachtlassungen, Abnutzungen. Durch eine externe Zertifizierung wird in regelmässigen Abständen überprüft, ob das spezifische Qualitätssystem weiterhin in allen Eckpunkten dem Modell entspricht und ob es in seinen spezifischen Vorgaben von Führung und Mitarbeitenden gelebt wird.